Osnabrück, 19.02.2018, von Nils Kramer

Ad-Hoc Bombenräumung in Stadt Osnabrück

Schnell musste es gehen nachdem bei Bauarbeiten ein Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg entdeckt wurde

Die Einsatzleitung der Feuerwehr Osnabrück Foto: N.Kramer

Um 16.25 Uhr schrillten die Digitalen Meldeempfänger der Bad Essener Kräfte mit der Nachricht TH-Munitionsfund in Osnabrück. Bei Bauarbeiten in einem Neubaugebiet ist es zu dem Fund einer aus dem zweiten Weltkrieg stammenden Bombe gekommen.

Rund 30 Helfer aus Bad Essen machten sich auf den Weg um die Osnabrücker Kameraden bei der Evakuierung von ca. 8000 betroffenen Bürgern zu unterstützen. Neben THW Kräften aus Melle, Osnabrück und Bad Essen sowie den Osnabrücker Feuerwehren, eilten auch zahlreiche Einsatzkräfte aus dem nahe gelegenen NRW zu dem angegeben Bereitstellungsraum der ehemaligen Firma Kromschröder am Strotheweg.

Nach bilden von Einsatzabschnitten und aufteilen der Kräften, begann gegen 20.00 Uhr das ausschwärmen in die betroffenen Wohngebiete. Zahlreiche Bürger wurden noch in Ihren Wohnungen angetroffen, was zu zeitlichem Verzug führte und sich somit die erwartete "Sicherheit" immer weiter hinaus zögerte. Mittlerweile drang auch die Info durch, das der Blindgänger nicht entschärft werden konnte und somit eine kontrollierte Sprengung anstand.

Gegen 22.30 Uhr hatten wir unseren Einsatzabschnitt abgearbeitet und konnten zurück in den Bereitstellungsraum verlegen, wo uns eine warme Verpflegung durch das DRK erwartete. Nach dieser warmen Stärkung konnten wir den Bereitstellungsraum verlassen und die Heimreise nach Bad Essen antreten. Gegen 00.30 Uhr konnten alle Helfer nach herstellen der Einsatzbereitschaft in die wohl verdienten Nachtruhe gehen.   


  • Die Einsatzleitung der Feuerwehr Osnabrück Foto: N.Kramer

  • Bad Essener Kräfte im Bereitstellungsraum Foto: N.Kramer

  • Verpflegung durch das DRK Foto: N.Kramer

  • Die ersten Straßensperren werden eingerichtet Foto: N.Kramer

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